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Lehrangebot

Chemie

Bildung von Anfang an lautet der Titel des Entwurfs des Bildungs- und Erziehungsplans für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen des Hessischen Sozialministeriums und Hessischen Kultusministeriums vom August 2005.
Ein Schwerpunkt im Bildungs- und Erziehungsprozess lautet: Kinder als aktive Lerner, Forscher und Entdecker. Hierfür sollen bereits im Kindergarten

  • das mathematische Denken
  • das Verständniss für naturwissenschaftliche Zusammenhänge
  • die technischen Bildung


der Kinder gefördert werden.

Beginnend mit zunächst einer Gruppe werden in der Schweizerstraße bei den Stadtstrolchen inzwischen 2 Kurse gemäß dem oben formulierten Anspruch abgehalten. Dazu kommt ein weiterer Kurs im Kindercampus im Grethenweg.

Die Kurse finden immer dienstags von 11.00-11.30 und 11.30-12.00 Uhr in der Schweizer Str. und mittwochs 10.00-10.30 Uhr im Grethenweg statt.

Jede Gruppe beginnt zunächst mit Experimenten „Rund um die Luft“, „Rund um die Kerze“ und „Rund um das Wasser“. Im „fortgeschrittenen“ Teil wurden bisher Experimente zu „Farben“ und „Elektrostatik/Elektrizität“ durchgeführt, danach wird eine Einführung zu Vorgängen „Rund um den Schall“ angeboten. Die nächsten Themenblöcke sind in Vorbereitung.

Kursleiter: Dr. Wolf Weidemüller (www.kompetenz-in-science.de)


Englisch

Schwerpunkte des Englischkurses der Kindergartenkinder sind vor allem den Kindern ein Sprachgefühl für das Englische zu vermitteln und mit den Kindern den Spass an neuen Lauten und Satzmelodien zu teilen. Durch Lieder und spielerisches Probieren bei dem auch Bewegung nicht zu kurz kommt, lernen wir erste wichtige Worte und einfache Sätze kennen. Das unterstützt den Beginn des späteren Spracherwerb, etwa im Kurs der Campuskinder.

Die Campuskinder haben meist schon eine Annäherung an das Englische erfahren, etwa im Kindergarten-Englischkurs. Hier rückt jetzt der tatsächliche Spracherwerb stärker in den Mittelpunkt und zu der spielerischen kommt eine neue, wissenschaftliche Komponente hinzu. Besonderheiten, z.B. ein “der-die-das” gegen ein “the” und viel anderes warten darauf, entdeckt zu werden!


Yoga - Exklusives PROGRAMM 2006 für die Kinder im Kindercampus

Was ist Kinderyoga?
Kinder Yoga ist bewegter, temperamentvoller, spontaner und mehr von den augenblicklichen Bedürfnissen der Mädchen und Jungen geprägt als Yoga für Erwachsene. Kinder lieben das Yoga mit Bewegung und Spiel. Das Kundalini Yoga ist daher optimal für Kinder geeignet, da es dynamische und fließende Bewegungen beinhaltet, die Körper, Geist und Seele verbinden.

Aufbau der Stunde und Wirkung:
Nach einigen Aufwärmübungen folgen Yoga-Übungen, die in eine spannende Yogageschichte eingebettet sind und sich positiv auf Körperhaltung und -Gefühl auswirken. Es schließt sich eine Phantasiereise zur Förderung der Entspannung und Kreativität an. Zum Abschluss folgt eine kurze Meditation oder Mandala Malen zur Stärkung der Konzentration.
Kinder an Yoga heranzuführen heißt, ihnen wirkungsvolle Werkzeuge an die Hand zu geben, um ein gesundes und glückliches Leben zu führen. Sie lernen sich mit ihrem Körper anzufreunden, ihre Emotionen und ihren Intellekt besser wahrzunehmen, zu verstehen und einzusetzen.

Yoga für Kinder zwischen 5 und 6 Jahren
Jeden Donnerstag 13.00 bis 14.00 Uhr
Kursbeginn: 16. März 2006
Kursdauer: fortlaufend, außer in den Schulferien und an Feiertagen

Kursbeschreibung:
Dieser Kurs bietet Kindern bereits im Alter ab 3 Jahren die Möglichkeit, frühzeitig einen Bezug zu ihrem Körper zu bekommen. Die ganzheitlichen Übungen verbessern u.a. die Motorik und Körperhaltung. Ziel dieses Kurses ist es außerdem, in der Entwicklung und im Reifeprozess früh die Sinne zu trainieren und einen körperlichen Ausgleich zu schaffen, der dem Kind hilft, Spannungen abzubauen und Reizüberflutungen zu kompensieren.
Der Kurs dient auch zur Vorbereitung auf die Schule. Die Kinder lernen, sich anhand einfacher Übungen besser zu konzentrieren und zu entspannen. Die Koordination (wichtig für die Entwicklung der Motorik) wird trainiert, die Interaktion beider Gehirnhälften (entscheidend für das Lesen und Denken) wird gestärkt, die Konzentrationsfähigkeit (wichtig für das Lernen) und die Fähigkeit zu entspannen (wichtig bei Stress) wird gefördert.

Ort:
Kindercampus,
Grethenweg 137 Hh
Frankfurt / Sachsenhausen

Bitte beachten:
Bitte geben Sie ihrem Kind bequeme Kleidung, eine Unterlage (Yogamatte), eine Decke und Malstifte mit.


Yoga for Girls zwischen 10 und 14 Jahren

Jeden Mittwoch 17.00 - 18.00 Uhr
Kursdauer: 01. November 06 - 17. Januar 07
Unterrichtseinheiten: 10 Stunden. Der Unterricht entfällt in den Schulferien.
Beitrag: 80€ (Ermäßigung für Erwerbslose)
Teilnehmeranzahl: max. 10 Mädchen. (min. 7)
Eine Anmeldung ist notwendig, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kursbeschreibung:
Dieser Kurs ist speziell für Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren konzipiert. Hier lernen die Mädchen anhand von stärkenden Asanas (yogischen Übungen) ein neues Körpergefühl kennen und ihren Körper in der Wachstums- und Wandlungsphase so zu akzeptieren wie er ist.
Durch Meditationen lernen sie außerdem ihren Geist und ihre Emotionen besser zu kontrollieren und ganz bei sich zu sein, um mit Selbstvertrauen die neuen Situationen in der Pubertät zu meistern.
Die angeleiteten Massagen helfen, ein soziales und fürsorgliches Miteinander zu üben und mehr Kontakt zwischen den Mädchen herzustellen.
Auf jeden Fall wird es eine spannenden Reise in unser Inneres und wir werden viel Spaß und Freude dabei haben!

Ort:
Kindercampus
Grethenweg 137, HH
Frankfurt / Sachsenhausen

Bitte mitbringen:

  • bequeme Kleidung aus Baumwolle,
  • eine Unterlage (Yogamatte),
  • eine Decke
  • eine Flasche Wasser

Kursleitung:
Janka Siri Gopal Kaur Gbiorczyk,
Kundalini Yoga- und Kinderyogalehrerin

Bitte bis zum 15. Oktober schriftlich per Post oder Email anmelden bei:
SONNENKINDYOGA Janka Siri Gopal Kaur Gbiorczyk
Kundalini Yogalehrerin (3HO)
Wellnesstrainerin (DEB)
Burgstr. 53
D-60389 Frankfurt
Tel: 069/ 956 33 200
Mobil: 0178/ 33 11 289
E-Mail: info(at)sonnenkindyoga.de
Internet: http://www.sonnenkindyoga.de

EINZEL- und GRUPPENSITZUNGEN für Kinder und Erwachsene:
Kundalini Yoga
Shiatsu Behandlungen
Aqua Wellness
Nordic Walking


Mathe-Profis

Inhalt:
Einleitung: Leitgedanken zur mathematischen Frühförderung
Hauptteil:

  • Der Kurs „Mathe-Profis“
  • Die unterschiedlichen Themenbereiche des Kurses
  • Thema „Sortieren und Klassifizieren“
  • Thema „Muster“
  • Thema „Zahl“
  • Thema „Geometrie“
  • Thema „Wiegen, Messen und Vergleichen“

Details einer Kurseinheit:
1. Einleitung: Leitgedanken zur mathematischen Frühförderung

Zu Beginn des Kurses „Mathe-Profis“ ist es sinnvoll die Notwendigkeit der frühen Förderung mathematischen Denkens bei Kindern zu erläutern, um dann die unterschiedlichen thematischen Schwerpunkte des Kurses darzustellen.

„Mathematik gilt allgemein nicht nur als das abstrakteste und theoretischste Fach, sondern auch als das formalste und sprödeste. Andererseits sagen viele: Mathematik ist wichtig, nichts geht ohne sie. Tatsächlich, wir können Mathematik buchstäblich überall finden, und das tut uns gut, denn Mathematik hilft uns, die Welt und ihre Schönheiten zu entdecken.“ (Albert Beutelspachter)

Mathematik stellt also eine wichtige Grundlage für ein lebenslanges Lernen in fast allen wissenschaftlichen Bereichen dar. Sie gehört zu den Grundvoraussetzungen für ein Zurechtkommen in unserem alltäglichen Leben. Entwicklungspsychologisch ist erwiesen, dass sich bereits in den ersten Lebensjahren eines Kindes die Grundlagen für späteres mathematisches Denken entwickeln. Wichtiger Aspekt ist hierbei das Sammeln von Erfahrungen mit Regelmäßigkeiten, Mustern, Formen, Größen, Gewicht, Zeit, Raum und Mengen. Aus den oben genannten Gründen ergibt sich als erstrebenswertes Ziel die Förderung dieser mathematischen Grundlagen bei den Kindern möglichst früh (im Kindergarten) zu beginnen, um die Möglichkeit zu bieten einen großen Erfahrungsschatz über mathematische Zusammenhänge und Phänomene zu erlangen und diese mit allen Sinnen möglichst vielfältig zu erleben.

Hauptteil:

2.1 Der Kurs „Mathe-Profis“
Der Kurs „Mathe-Profis“ soll Kinder bei der Aneignung eines soliden mathematischen Grundverständnisses unterstützen. Wichtiger Aspekt hierbei ist das Bauen von Brücken zwischen Dingen und Begriffen.

2.2 Die unterschiedlichen Pfeiler Themenbereiche des Kurses:
Der Kurs wird in einzelne Kurssegmente unterteilt, um in den verschiedenen mathematischen Themenbereichen eine Frühförderung zu gewährleisten. Hierbei wird nach folgenden Themenblöcken unterschieden:

  • Sortieren und Klassifizieren
  • Muster
  • Zahlen
  • Geometrie
  • Wiegen, Messen und Vergleichen

Thema „Sortieren und Klassifizieren“:
Die zentrale Fragestellung dieses Themas lautet: „Passen Dinge zusammen, warum ja und warum  nicht?“
Kinder sortieren gerne und lernen dabei Mengen und Beziehungen zu beschreiben. Die Wahrnehmung, logisches Denken und die Erweiterung des bereits vorhandenen Wortschatzes werden somit gefördert. Die Kinder bilden unterschiedliche Kategorien und können innerhalb einer Kategorie Beziehungen zwischen verschiedenen Eigenschaften herstellen. Während dieser Lerneinheit wird die Wahrnehmung der Kinder auf verschiedene Eigenschaften geschärft, sodass sie in der Lage sind auch bei vorsortierten Gruppen die Sortiergrundlage zu erkennen

Thema „Muster“
Muster werden aus stets wiederkehrenden Regelmäßigkeiten gebildet. Sie sind grundlegend und alltäglich. Durch Muster entsteht eine Ordnung, durch die Dinge und folgende Ereignisse absehbar und planbar werden, was Kindern und Erwachsenen ein enormes Sicherheitsgefühl vermittelt.
In diesem Themenfeld soll es Aufgabe der Kinder sein, Muster als solche zu erkennen und zu verstehen, was in unterschiedlichen Spielformen möglich ist. Nach dem Erkennen von Mustern, sollen diese in einem zweiten Schritt weitergeführt werden um dann im dritten Schritt eigene Muster zu entwerfen.

Thema „Zahl“
In diesem wichtigen Pfeiler geht es darum das Verständnis von Zahlen zu fördern. Hierbei ist es wichtig, dass die Kinder Zahlen nicht nur als Reihenfolge sehen, sondern sie visualisieren, um sie las lebendige Objekte zu erfassen. Das Visualisieren von Zahlen stellt hierbei die wichtige Grundlage dar, um folgende mathematische Prinzipien zu verstehen.
Das Prinzip der  Einbeziehung: Beruht auf dem Verständnis, dass z.B. drei Gegenstände, also die Zahl drei, die Zahlen eins und zwei beinhaltet.
Das Prinzip der Übereinstimmung: Bedeutet, dass die Kinder lernen bei einer Menge von Gegenständen mit der letzten zu zählenden Zahl aufhören zu zählen, weil sie jedem Gegenstand eine Zahl zugeordnet haben.
Das Prinzip der Bewahrung: beruht auf der Fragestellung ob die Anzahl einer Menge von Gegenständen gleich bleibt, auch wenn ihre Position als Ganzes oder untereinander verändert wird.
Des weiteren werden je nach Entwicklungs- und Wissensstand der Gruppen kleinere Rechenaufgaben durchgeführt und gerade im Vorschulbereich auch das Schreiben der Zahlen intensiv geübt.

Thema „Geometrie“
Ziel ist es, einen ersten Einblick in das Themenfeld Geometrie zu bekommen. Zentrales Thema ist hierbei das Bewusstsein, das wir von uns selbst haben, in Relation zu anderen Menschen, Dingen und zum Raum zu setzten. Die Kinder lernen einzelne geometrische Formen kennen und verwenden diese um ihre Welt zu beschreiben.

Thema „Wiegen, Messen und Vergleichen“
Hierbei geht es vor allem darum verschiedene Dinge auf unterschiedliche Art und Weise zu messen, damit die Kinder Beziehungen erkennen und beschreiben können. Dabei sollen Wiegen, Messen und Vergleichen helfen. Die Kinder können vielseitig experimentieren und lernen dabei neue Begriffe wie z.B.:

  • Gramm, Kilo, leichter als, schwerer als, gleich schwer
  • Millimeter, Zentimeter, länger als, kürzer als, gleich lang
  • Tag, Minute, Sekunde, Morgen, gestern, übermorgen, Woche, Monat, Jahr, früher, später

Details einer Kurseinheit:
Folgende Aspekte und Rahmenbedingungen sollen bei der Durchführung des Kurses berücksichtigt werden:

  • Gruppengröße: Die optimale Gruppengröße für den Kurs „Mathe-Profis“ beträgt maximal sieben Kinder.
  • Länge einer Kurseinheit: Die maximale Länge eines Kurstermins beträgt 45 Minuten.

E-Mail: Rosgalla(at)yahoo.de


Motopädagogik

Die Motopädagogik setzt sich aus drei Teilen zusammen:

1. Die Körper–Ich–Erfahrung :

In diesem Lernfeld lernen die Kinder mit sich selbst umzugehen.

Die Aufteilung :

  • Sinnesschulung als Umwelterschliessung
  • Sinnesschulung auf den Körper selbst gerichtet
  • Schulung der Körperwahrnehmung durch Sinnesschulung
  • Psychomotorische Ausdrucksförderung
  • Steuerung der Grob- und Feinmotorik

2. Die Handlungserfahrung mit anderen Menschen (Soziale Ebene):
Das Lernfeld umfasst hauptsächlich den Umgang mit anderen Menschen.

Die Hauptaspekte sind :

  • Ausbau der Kooperation
  • Ausbau der Kommunikation
  • Ausbau der sozialen Wahrnehmung

3. Die Handlungserfahrung mit Stoffen / Wahren :
Kinder erschliessen ihre Welt durch Handeln. Die Bewegung dient als Medium der Erfahrung.

  • Kennen lernen von Eigenschaften und Gesetzmässigkeiten ihrer Umwelt
  • Handelnde Materialerfahrung stellt nach Piaget die Grundlage der kognitiven Entwicklung dar.

Um eine gute materiale Handlungserfahrung zu ermöglichen braucht man eine freie Lernsituationen. Die Materialangebote sollten vielseitig verwendbar sein.

Maria Magurno (Motopädagogin)


Musik

Mein Name ist Alexandra Gockel-Bok, und ich bin 34 Jahre alt. Ich werde hier im neuen Kindergarten jeden Montag die Musikalische Früherziehung für den Kindergarten und den Kindercampus übernehmen. Von der (musikalischen) Ausbildung her bin ich nebenberufliche Kirchenorganistin, aber auch durch meine eigene Tochter Leonie macht mir die Arbeit mit Kindern viel Spass.

Generell soll jede Stunde einen „Ritual“charakter haben, d.h. dass wir immer mit dem gleichen Begrüssungslied anfangen und damit aufhören, dass wir das Blatt zur Stunde ausmalen. Zunächst einmal singen wir sehr viele Lieder, die zu den Jahreszeiten oder dem Oberthema des Kindercampus passen. Ausserdem bewegen wir uns viel, wobei wir zu manchen Liedern vorgegebene Bewegungen ersuchen sollen, um sich selber auszudrücken.

Die Musikalische Früherziehung erfordert von den Kleinen aber auch sehr viel Disziplin, z.B. in Rollenspielen (Dornröschen, Katz und Maus....) kann immer nur einer die Hauptrolle spielen, die anderen müssen warten, bis sie an der Reihe sind. Wenn die Kinder die verschiedenen Instrumente wie Schellen, Blockflöten, Trommeln und andere Holzinstrumente ausprobieren dürfen, müssen sie lernen, dass sie nicht immer alle auf einmal in der grösstmöglichen Lautstärke die Instrumente spielen, da wir dann nur Chaos haben, aber wir wollen ja Harmonie.

Andere Instrumente (Geige, Querflöte...) stelle ich mit Werken der grossen Orchesterliteratur vor und zeige sie auch.

Für den Kindercampus wird es zusätzlich noch Rhythmik , d.h. auch das Unterscheiden verschiedener Notenwerte geben, was durch rhythmisches Klatschen oder Laufen unterstützt werden kann.

Wer mag – aber das sollten die Eltern mit ihren Kindern besprechen, ob sie das auch möchten -, kann anschliessend auch einzeln für ca. 10 Minuten Flötenstunde haben.


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